Rechtsanwältin | Mediatorin | Verfahrensbeiständin

Seit vielen Jahren bin ich als Rechtsanwältin im Bereich des Familienrechts tätig und habe so in einer Vielzahl von Fällen ganz unmittelbar die herrschenden Sorgen, Nöte und Belastungen der von familiären Konflikten Betroffenen erlebt. Bei meiner Arbeit als Verfahrensbeiständin begleite ich darüber hinaus Kinder und Jugendliche die von familiengerichtlichen Verfahren betroffen sind. Mit der Zeit hat sich eine Erkenntnis bei mir immer weiter verfestigt: Ein Großteil der Verfahren und damit ein Großteil der Belastungen hätte durch eine vorherige außergerichtliche Konfliktbearbeitung verhindert werden können. Als ausgebildete Mediatorin unterstütze ich daher Familien dabei, ihren individuellen Weg aus aussichtslos scheinenden Konflikten und Situationen zu finden.

 


Reibungspunkte innerhalb der Familie

Denn so unterschiedlich und bunt wie Familien sind, so vielfältig sind die möglichen Reibungspunkte: Eltern haben unterschiedliche Vorstellungen von Erziehung oder sie trennen sich. Geschwister müssen sich plötzlich um die Pflege der alternden Eltern kümmern. Es gibt Streit ums Erbe. Pflege- und leibliche Eltern finden nur schwer gemeinsame Lösungen. Eltern und Kinder geraten immer wieder aneinander. Die Klärung der Nachfolge im Familienunternehmen scheint unmöglich. Diese Auflistung ließe sich unendlich fortsetzen.

 

Viel zu häufig ist das Leid in diesen Situationen auf allen Seiten groß.


Plötzlich perspektivlos

Die durch familiäre Konflikte entstehende Belastungen liegen oft schwer auf den Schultern der Beteiligten. Belastete Kinder geraten häufig in einen Loyalitätskonflikt und zeigen psychische und körperliche Auffälligkeiten. Die Schule fällt ihnen auf einmal schwer, sie kapseln sich ab, werden still oder wütend. Plötzlich soll der Geburtstag nicht mehr gefeiert werden, weil die Entscheidung für einen Elternteil zu schwerfällt. Einer der am häufigsten genannten Wünsche von Kindern in solchen Situationen: Meine Eltern sollen wieder normal miteinander reden können, ohne sich ständig zu streiten.

 

Nach einer Trennung können plötzlich Gräben entstehen, die vorher nie vorstellbar waren. Der Mensch, der einen jahrelang durchs Leben begleitet hat, wird auf einmal zum Feind und scheint keine Rücksicht mehr zu nehmen. Wo mal Gefühle waren, geht es nur noch ums Recht haben, Geld und die eigenen Vorteile. Während des zerstörerischen Prozesses kommt es zu Vorwürfen und Misstrauen. Hass sprudelt hervor. Plötzlich scheint man sich mit Waffen gegenüberzustehen und sieht keine Perspektive mehr.  

 

Auch innerhalb der Familie kann es in besonderen Situationen zu erheblichen Konflikten kommen. Eltern und Kinder können sich plötzlich misstrauisch gegenüberstehen und es kommt immer wieder zu emotionalen Verletzungen. Die Zusammenarbeit im Familienunternehmen oder die Klärung der Nachfolge lähmt die Produktivität. Keiner geht mehr gerne zur Arbeit. Auch die private Beziehung leidet unter den Belastungen des Unternehmens.

 

In all diesen Beispielen geht es um Beziehungen. Das gemeinsame Interesse aller Beteiligten sollte sein, diese so gut es geht für die Zukunft zu erhalten. Die meisten Familien brauchen deshalb keine gerichtlichen Entscheidungen. Sie brauchen Lösungen. Gerichtsverfahren hinterlassen oft verbannte Erde, denn es gibt hier häufig Gewinner und Verlierer. Am Ende stehen die Beteiligten oft vor den Trümmern ihrer Beziehung. Das einst bestehende Vertrauen ist zerstört. 

 

Außergerichtliche Konfliktbearbeitung

Um einen Konflikt außergerichtlich zu klären, kann eine Mediation eine gute Alternative zum Gerichtsverfahren darstellen. Sie ist meist nicht nur schneller und günstiger, ihr Ziel ist es außerdem, neues Vertrauen aufzubauen, einen Umgang mit dem Konflikt zu finden bei dem alle Beteiligten gewinnen und mit der gemeinsam entwickelten Lösung gut leben können.

 

Durch eine außergerichtliche Konfliktbearbeitung können wieder neue Möglichkeiten entstehen. Ein vernünftiges Gespräch an der Haustür. Ein gemeinsames Abendessen am Sonntag, wenn die Kinder den Haushalt wechseln. Gemeinsam Geburtstag feiern. Eine Scheidung ohne Rosenkrieg. Unbeschwerter sein, es sich gegenseitig wieder leichter machen. Ein friedliches Aufeinandertreffen auf der Hochzeit des gemeinsamen Kindes scheint plötzlich wieder möglich. Durch die gemeinsam gefundene Lösung hat das Familienunternehmen auf einmal eine erfolgsversprechende Zukunftsperspektive. Alle profitieren von dem entspannten Arbeitsumfeld und treffen sich wieder gern, im Unternehmen und zum Familiengeburtstag.

 

Ich zeige Ihnen gerne die bestehenden Möglichkeiten und begleite Sie auf Ihrem Weg zu diesem Ziel. Denn ich arbeite lieber mit Vertrauen als mit Misstrauen und helfe Ihnen dabei wieder ins Gespräch zu kommen. Dies tue ich als Rechtsanwältin während Ihrer einvernehmlichen Scheidung, als Mediatorin oder als Verfahrensbeiständin.

 

Kontaktieren Sie mich und sagen Sie mir, wie ich Ihnen helfen kann.